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Recht

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Recht





Hilfreiche Orientierungen zum Recht von Udo Vetter: http://www.lawblog.de/



Traurige Existenzen: Sie verraten ihr Leben in unversöhnlichen Rechtshändeln.


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Mein assoziatives Wortgedächtnis antwortet nie eindeutig. So rettet es die Zwischentöne, die dem Leben Luft geben.

Es ist rational begründbar, dass der heutige Strassenverkehr geregelt werden muss. Für das Wie dagegen gibt es nur historische, keine rationalen Gründe: Linksverkehr oder Rechtsverkehr, das bleibt beliebig.

Die Rechtsansprüche des Sozialstaates sind längst der freiwilligen Wohltätigkeit mittelalterlicher Feudalstrukturen gewichen. Der relative Grossmut weniger Reicher degradiert die Masse wieder zu dankbaren Leibeigenen.

Richter haben über Taten zu urteilen, nicht über Gesinnungen.

Aus der rechtlichen Egalité der Französischen Revolution ist längst die selbstzerstörerische Losung von der Egalisierung aller geworden.

Die Sintflut der Gesetze entmündigt die Bürgerinnen und Bürger.

Die Freiheit zu gehorchen, bedarf keiner Gesetze.

Das Gesetz duldet nicht nur, es befördert sogar die Ungerechtigkeit.

Das Gesetz tendiert zur Tyrannei. Nur wirklich gute Richter können das Schlimmste verhindern.

Jedes Gesetz ist autoritär.

Wo das Gesetz das Gewissen ersetzt, dort gibt es nur Gewissenlose. Die Abschiebepraktiken der reichen Staaten geben Zeugnis davon.

Die Herrschaft der Juristen erstickt jede Regung des Herzens.

Recht und Gerechtigkeit: Wer Milliarden veruntreut, hat nur das System bedient und geht straffrei aus. Wer einen gefundenen Kassenbon von einem Euro einlöst, ist für das System untragbar; er wird empfindlich bestraft.

Es gibt ein ethisch zu begründendes übergesetzliches Recht auf Widerstand. Das muss auch die Demokratie um der Zukunft willen aushalten.

Wir können nicht sagen, wie sich eine Sache zugetragen hat. Wir können nur sagen, wie wir meinen, dass sie sich zutrug. Als Zeuge kann man nur scheitern und  schuldig werden.

Wenn Juristen den Staat regieren, hat das Volk abgedankt, auch und gerade in Demokratien.

Sechs grosse Prozesse: Der Prozess gegen Sokrates. Der Prozess gegen Christus. Der Prozess gegen Jeanne d'Arc. Der Prozess gegen Galilei. Die Moskauer Schauprozesse. Der Nürnberger Prozess. Jeder entlarvt die Inhumanität seiner Zeit. Uwe Wesel: Geschichte des Rechts in Europa.

Fallen wir mit unserem aktuellen Biologismus wieder zurück auf die positivistische Kriminologie? Linkshändern sei zu misstrauen, sie neigten stärker zur Devianz. Cesare Lombroso.


Peter Kern


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In dem Masse, wie die Zeit uns die äussere Schönheit nimmt, sollten wir gelernt haben, deren Verlust durch innere Schönheit auszugleichen.