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Tagebuch

Rollenspieler

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Solange wir nur Rollenspieler sind, bleibt unser Leben provisorisch.

Die soziologische Kategorie beschreibt den Menschen nur unzureichend.


Vgl. den ERGÄNZUNGSTEXT "Identität und Rolle"

 

Vom anderen Wachstum

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Vorbei die Zeiten, in denen man dem Wachstum der Dinge mehr traute

als dem Planen und Steuern.

Geduld komme zu teuer, sagen uns die Götter des Mammons.

Warten auf den Kairos erscheint den Machern als anarchisch.

Etwas in Ruhe wachsen lassen,

ist aus der Zeit gefallen;

es ist anachronistisch.

Sind das Verluste?

Gewiss doch.

Vergessen wir nicht:

Einfälle kommen uns, sie kann man nicht herbeizwingen und herstellen.

Sie sind ein Geschenk.

 

Mitleid

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Mitleid läuft immer Gefahr, nichtig zu werden.

Mitleid, dem die Tat versagt bleibt, ist Gefühlskitsch.

 

Brennendes Streichholz

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Die großmäulige Ungehaltenheit verunsicherter junger Männer

ist das brennende Streichholz am Pulverfass sinnloser Gewaltexzesse.

 

Zu viel Fußball

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Den Massen fehlen Ernst und Phantasie,

um sich für Frieden und Gerechtigkeit zu engagieren.

Man sagt ihnen alles über Fußball,

aber nichts Substanzielles über Ökonomie und Politik.

 


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Zufällig ausgewählte Glosse

„Literatur der Ideen“ versus „Literatur der Bilder“. Beides: Honoré de Balzac.