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Tagebuch

Gedanklich fühlen

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Was wir rational nicht verstehen, das lehnen wir allzu gerne ab.

Wir geben dem Nichtverstandenen die Schuld, dass wir es nicht verstehen.

Das ist eine erkenntnistheoretische und wahrnehmungspsychologische Bankrotterklärung.

Worauf es in solchen Fällen ankäme:

Nicht kalt zu räsonieren,

sondern gedanklich zu fühlen.


 

Leere Seiten

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Wovon man keine Erfahrung hat, davon soll man schweigen.

O, nähmen diesen Satz Journalisten ernst, 

dann bliebe so manche Zeitungsseite leer.


Hinweis

Zu meinem Tagebucheintrag vom 17.12.207 gibt es einen Nachtrag.

 

Nerven

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Männer, die das Kind in sich verloren haben, nerven.

Männer, die Kinder geblieben sind, nerven noch mehr.

 

Hören

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Rechtzeitig gelernt zu haben, auf das Eigene zu hören und diesem Eigenen zu folgen,

hätte mir so manchen Umweg erspart.

Auf keinen Fall wäre ich Professor für Erziehungswissenschaft geworden.

Was pädagogisch geboten ist, kann in Seminaren und Vorlesungen nicht vermittelt werden.

Und das schon gar nicht unter den heutigen Hochschulbedingungen.


Vgl. den ERGÄNZUNGSTEXT zur Bologna-Reform: Epochenwechsel im universitären "Bildungs"-System.

 

Aggressive Antworten

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Talkshows bieten keine schöpferischen Gespräche.

Bestenfalls sind sie Debattierrunden

voll vorhersehbarer Fragen und mürrisch-aggressiver Antworten.

 


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Zufällig ausgewählte Glosse

Die Kunst der hässlichen Seele ( Nietzsche ) ist zur Kunst der Seele des Hässlichen geworden. Es fehlt der Anker zum Schönen und damit zum Sittlichen.