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Tagebuch

Säkulare Ethik

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„Ich denke an manchen Tagen, dass es besser wäre, wenn wir gar keine Religionen mehr hätten. Alle Religionen und alle Heiligen Schriften bergen ein Gewaltpotenzial in sich. Deshalb brauchen wir eine säkulare Ethik, jenseits aller Religionen.“

Der Appell des Dalai Lama an die Welt. Mit Franz Alt: Ethik ist wichtiger als Religion. Benevento Publishing. Wals bei Salzburg, 2016 in 16. Auflage.


Das Konzept der metaphysisch offenen integrierenden Pädagogischen Anthropologie enthält eine solche säkulare Ethik für das Atomzeitalter.


Vgl. Peter Kern / Hans-Georg Wittig: Pädagogik im Atomzeitalter. Wege zum Frieden. Hat Franz Alt recht? Aktualisierte Neuausgabe, Freiburg im Breisgau 1984

Vgl. Peter Kern / Hans-Georg Wittig: Notwendige Bildung. Studien zur Pädagogischen Anthropologie, Frankfurt a.M./Bern/New York 1985


Vgl. die ERGÄNZUNGSTEXTE „Metaphysisch offene integrierende Pädagogische Anthropologie ERSTENS und ZWEITENS.

Vgl. Rezeption und Wirkungsgeschichte der "Pädagogik im Atomzeitalter".


 

Wir tun nichts

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„Wir haben die Alternative zum Kapitalismus verloren. Wir können uns außerhalb des kapitalistischen Systems nichts mehr vorstellen. Das kapitalistische System, in dem wir leben, produziert aber Sachen, die uns zunehmend nervös machen: wir glauben auch nicht mehr so richtig dran. Aber das Problem ist: Wir haben keine Alternative. Die Alternative war der Sozialismus, und den haben wir nicht mehr. Das ist für eine sehr lange Zeit verbraucht und weg. Selbst wenn wir sagen wollten Lasst uns das ändern, weil es nicht gut ist und immer häufiger Sachen passieren, die uns gefährden. Da wir nicht wissen, wohin, tun wir auch nichts.“

Diese Aussage entlockte Miriam Schaghaghi dem Schweizer Schauspieler Bruno Ganz in einem Interview, das am 14.05.2017 in der „NZZ am Sonntag“ zu lesen ist.

 

Bruno Ganz

 

Jeder wissenschaftliche Satz ist falsch

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„Jeder wissenschaftliche Satz sei, ohne Ausnahme, falsch.

Das läge an der Inadäquatheit des menschlichen Denkens

und Begriffsvermögens gegenüber der Natur, infolge deren

jede begriffliche Formulierung der Natur sich immer irgendwo

nicht ganz mit ihr decke. Jedes Nachprüfen eines wissenschaftlichen

Satzes erschüttere ihn daher und führe zu einer neuen, exakteren

Formulierung, die aber wieder auch irgendwie nicht stimme und

daher zu neuen Formulierungen führe und so weiter in infinitum.“


Das sagte am 18.12.1924 in Berlin Albert Einstein zu Harry Graf Kessler.


Wenn uns heute Stephen Hawking rät, die Erde zu verlassen, weil sie in 100 Jahren unbewohnbar geworden sein werde,

dann frage ich mich, wer hier spricht:

der Wissenschaftler Hawking oder der Bürger Hawking?

Als Wissenschaftler ist sein Satz schlicht falsch, als Bürger wird er zu gefährlichem Unsinn.

Übrigens, noch vor einem Jahr meinte Hawking, dass die Haltbarkeit des blauen Planeten noch mit 1000 bis 10 000 Jahren zu veranschlagen sei.


Spricht hier ein Genie, wie es immer heißt, oder bringt sich hier jemand leichtfertig um sein Wissenschaftsrenommee?


Harry Graf Kessler: Tagebücher 1918-1937. Herausgegeben von Pfeiffer-Belli, Frankfurt/M. 1979 in 4.Aufl., S.395f.


Hawking: Erde in 100 Jahren


Albert Einstein


Stephen Hawking


Harry Graf Kessler

 

Ich bin

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Ich liebe, also bin ich.

 

Ich denke, also bin ich.

 

Ich chatte, also bin ich.

 

Ist das eine Verfallsgeschichte?

 

Von der Liebe

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Die Liebe ist statisch.

Sie bleibt in ihrem Wesen durch die Jahrhunderte hin mit sich selbst identisch.

Diese Liebe ist kein Gegenstand der Wissenschaft.

Für Experimente taugt sie nicht.

Sie lässt sich nicht falsifizieren.

Sie ist immer individuell, voll von Nähe und Intimität.

Sie braucht Vertrauen und Verlässlichkeit.

Sie ist existenztragende Wärme.


Vgl. den TAGEBUCHEINTRAG vom 30.11.2016 "Liebe".

 


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