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Tagebuch

Beides

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Der Kult der gnadenlosen Gewalt gehört ebenso zum Abendland

wie der Ruf der Liebe.

Beides ist möglich.

Bisher folgten zu wenige dem Ruf der Liebe.

Das hat uns in der Welt unglaubwürdig gemacht.


 

Gesetzestreu

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Würde irgendjemand gesetzestreu sein,

wenn er keine Furcht vor Strafe haben müsste?


Wer Argumente für eine Antwort sucht,

sollte Platons Der Staat  (Politeia) lesen.

Dort vor allem Buch II.


Vgl. 
Platon: Politeia




 

Nur peinlich

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Moderne Gotteslästerung:

Etwas gegen Wissenschaft und Planung sagen.

Dass beides heute ohne Weisheit ist,

erleben ihre Protagonisten nicht als Mangel.

Im Gegenteil: 

Weisheit wäre ihnen nur peinlich.


Vgl. den ERGÄNZUNGSTEXT "Weisheit"

 

Mangel an Vernunft

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Die überwertige Betonung des Verstandes im europäischen Rationalismus hat verhindert, dass die Menschen im Westen menschlich wurden.

Als Verstandesegoisten mangelt es ihnen an Vernunft.

Was Menschsein heißt, wir haben es vergessen.

Ja, mehr noch, wir haben sogar vergessen, dass wir es vergaßen.

Und so sind wir im Zerstören geübter als im Aufbauen,

im Hassen virtuoser als im Lieben.


Vgl. die ERGÄNZUNGSTEXTE "Verstand - Vernunft" und

"Im Spannungsfeld von Verstand und Vernunft"

 

Nicht nach Verdienst

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Der Namenreigen der sogenannten Elite ist längst zum Totentanz geworden.

Die Gier nach immer mehr brennt alles Lebendige zu Asche aus.

Das gilt auch für Bosse der Motoren.

Sie mokieren sich über Fake News und sind selbst Herren der Lüge.

Im Fegefeuer der Wahrheit werden sie zu ewiger Subjektlosigkeit ausgeblasen.

Erbärmliche Millioneneinstreicher sind sie.

Ginge es nach Verdienst, sie säßen im Gefängnis.


 


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Zufällig ausgewählte Glosse

„Man darf nicht durch Gesetze erreichen wollen, was sich mit der Sitte zuwege bringen lässt.“ Montesquieu: Allgemeine Grundsätze der Politik.