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Wie wir miteinander umgehen

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Der Verwaltungsbeamte sieht in seinem Büro die Akte, der Sozialarbeiter draussen im Leben das dazu gehörige Gesicht eines Mitmenschen. Diese Differenz ist in den Büros der kleinen und grossen Macht eine ständige Quelle der Missachtung der Würde des Einzelnen, vorausgesetzt, dieser Einzelne ist wirklich bedürftig und kein Abzocker. Leider gilt immer wieder: Gib einem Menschen Macht, sie sei noch so gering, und er schafft sich seine Untertanen, auch und gerade inmitten von Demokratien. Doch Obacht: Das ist kein Naturgesetz. Das ist das Ergebnis unzureichender Herzensbildung. Also ist die Geringschätzung des abhängigen Mitmenschen prinzipiell vermeidbar. Es müssten nur die Erziehungsfähigkeit der Familien gestärkt und die machtförmigen Lehrpläne der Schulen und Hochschulen durch das Thema „Herzensbildung“ erschüttert werden. Ach, was nicht alles an diesem unscheinbaren Wörtchen „nur“ hängt.










Bildung 

Werk seiner selbst


 


Zufällig ausgewählte Glosse

In der Politik wird allzu leicht Ruhe mit Frieden verwechselt.