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Nochmals: Virus Auto

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Wer vernetzt zu denken vermag, kommt rasch zu dem Punkt, wo er einsieht, dass das Automobil Ausdruck tiefster Unmenschlichkeit ist. Wer mit dem Auto fährt, wird schuldig, auch und gerade dann, wenn er keine Verkehrsgesetze überschreitet. Die naiv gefeierte Mobilität durch das Auto ist in Wahrheit ein kollektiver Wahn, dem notwendigerweise eine nie dagewesene Kollektivschuld entspricht. Alle Opfer verdammen uns schon jetzt; künftige Generationen werden uns verdammen.

Alles übertrieben? Alles nur blühender Unsinn eines verirrten Gehirns? Nun, so einfach wird man die Vorwürfe nicht los.  Man lese diese beiden Bücher, die zur Pflichtlektüre aller Autofahrer erhoben werden müssten. Sie sollten integrativer Bestandteil jeder Führerscheinprüfung sein:

Hermann Knoflacher: Virus Auto. Die Geschichte einer Zerstörung. Wien 2009.

Klaus Gietinger: Totalschaden. Das Autohasserbuch. München 2010

 


Zufällig ausgewählte Glosse

„Spiegel-Redakteure betrachten sich selbst als Durchschnittsleser. Das bedeutet, dass Spiegel-Redakteure nicht allzu klug sein dürfen.“ Rudolf Augstein. Diese Selbsteinsicht wird jeden Montag von neuem bestätigt.