• Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Eine Chance

E-Mail Drucken PDF

Wir bedürfen dessen, was zum Leben notwendig ist. Wenn wir genug davon haben, sind wir bereits reich.

Wollen wir mehr haben und begehren den Luxus, dann sind wir arm dran, denn wir verlieren dann leicht unser Sein. Vor allem aber zerstören wir als Teilnehmer einer Verschwendungsgesellschaft die Lebensgrundlagen für uns selbst und für künftige Generationen.

Lesen wir also die aktuelle Euro-Krise als Chance.

Wenn uns schon nicht die eigene Vernunft dazu bringt, in ökologischer Selbstbegrenzung zu leben, dann eben das Abschmelzen unserer Konten. Auch so kann das „Selbstauslöschungsprogramm“, an dem wir naiv festhalten, gestoppt werden.

Nach Peter Sloterdijk ist es in der heutigen weltgeschichtlichen Situation nicht die Aufgabe der Politiker, weiterhin Arbeitsplätze an Bord der Titanic zu sichern. Solche Arbeitsplätze gibt es nur, solange das Schiff fährt. Also ist die vordringlichste Aufgabe, es vor dem Untergang zu bewahren.

 


Zufällig ausgewählte Glosse

Als er hörte, ich sei Humanwissenschaftler, sprach er mir jedes Verständnis für diese Welt ab. Ein blinder Technokrat, der sehenden Auges am Untergang mit arbeitet.