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Von der Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfes

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Der Vorgang sei ökonomisch zu betrachten, sagte mir ein Werbefachmann. Es gehe nicht darum, ob Jakob Augstein ein Antisemit sei oder nicht, es gehe um mediale Marktanteile.

Da instrumentalisiert der Jude Henryk M. Broder schon einmal gerne den Holocaust. Und der Rabbi Cooper vom Simon-Wiesenthal-Center tut das auch.

Der Antisemitismusvorwurf gegen einen Deutschen wirkt wie ein journalistischer Brandbeschleuniger. Alle Medien berichten.

Broder kann wieder einmal seinem Geltungsbedürfnis freien Lauf lassen, und wer es vergessen haben sollte oder noch nicht wusste, der ist nach dem Terror der leeren Generalbegriffe in einer absurden Debatte hinlänglich informiert worden, dass es das Simon-Wiesenthal-Center in New York gibt. Beide, Broder wie das Center, müssen keine teure Werbekampagne schalten. Die Werbung übernimmt das Erregungspotenzial des Wortes „Antisemit“.

Die Honorare sprudeln, die Spenden fließen. Das ist Zynismus pur. So gehen Juden mit Juden um. Jakob Augstein wurde nur als Katalysator gebraucht. Er scheint das durchschaut zu haben, denn er blieb angesichts des Vorwurfs, weltweit der neuntschlimmste Antisemit zu sein, erfreulich gelassen.

 


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