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Galateas Triumph

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Umgeben von Tritonen, Najaden und Hippokampen lenkt sie ein Gespann von Delphinen in wilder Fahrt über das Meer: die Nymphe Galatea, Tochter des Meergottes Nereus.

Vergeblich besingt der Zyklop Polyphem ihre Schönheit. Seine Liebe wird nicht erwidert, denn Galatea liebt einen anderen, den schönen Jüngling Acis.

Verschmähte Liebe ist ein Dauerbrenner. Von der Antike, über die Zeit Raffaels bis heute: Glühende Gesänge der Werbung werden dargereicht, doch die Besungene saget „Nein!“. Heutzutage wirbt auch Galatea, und es ist Polyphem, der die Liebe verschmäht. Frauen müssen sich daran erst noch gewöhnen.

Vgl. Raffael: Der Triumph der Galatea. Wandgemälde. Rom. Villa Farnesina, 1512.


 

 


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