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Schutzräume der Freiheit

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Amtsmissbrauch, Bestechung, Steuerhinterziehung, individueller Waffenbesitz und allgemeine Naturzerstörung interpretieren besonders Schlaue als die letzten Schutzräume der Freiheit in überregulierten Demokratien.

Für sie gibt es Freiheit, wenn das Amt dem eigenen Vorteil dienstbar gemacht wird, wenn Aufträge durch Schmiergelder gesichert werden, wenn sie gegen geltendes Recht selbst bestimmen, wie viel Steuern sie zahlen wollen, wenn Geschwister sich gegenseitig mit ihren pinkfarbenen Kindergewehren erschießen, wenn sie als unbelehrbare Autonarren die Luft verpesten.

Immer geht es ihnen um „Freiheit von…“, nie um „Freiheit zu…“.

Mit solchen Menschen ist kein Staat zu machen, schon gar kein demokratischer. Bereits Johann Heinrich Pestalozzi hatte erfahren, dass alle Regierungsformen nichts taugen, wenn die Menschen nichts taugen.


Vgl. in den ERGÄNZUNGSTEXTEN:

Freiheit

Johann Heinrich Pestalozzi

 


Zufällig ausgewählte Glosse

Gott, der den Reichen Grenzen setzen wollte, ist längst von diesen in ihren Dienst genommen worden.